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Minxli Pressemeldung

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Statements zum Eckpunktepapier

Einschätzung des Eckpunktepapiers "Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

München, 06.06.2017 – 

Das Tempo der Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft lässt zu wünschen übrig, so das Resümee der Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Um dem entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 9 Eckpunkte identifiziert. Gefordert wird insbesondere eine umfassendere Unterstützung von eHealth Start-ups. Wie die Start-up Welt das Eckpunktepapier einschätzt, erfahren Sie aus den nachfolgenden Statements der Videosprechstunden-App Minxli und der Arztterminplattform Doctolib.

Digitalisierung im Gesundheitswesen – Vorteile und Hindernisse von eHealth Start-ups

Simon Krüger, Geschäftsführer von Doctolib "Wir freuen uns sehr, dass Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft thematisiert und die Diskussion darüber anstößt. Start-ups sind oft eingeengt von Regularien und langwierigen Prozessen – hier sollte unserer Meinung nach vieles schneller und einfacher gehen. Wir hatten Glück, dass unser Geschäftsmodell bereits im Heimatmarkt Frankreich auf den Prüfstand gestellt wurde und wir mit einem großen Erfahrungsschatz auf den deutschen Markt gekommen sind. Aber gerade der Föderalismus und die rechtlichen Unterschiede in den Bundesländern verkomplizieren die Lage in Deutschland ziemlich", erklärt Gründer und Geschäftsführer Simon Krüger von Doctolib.

Das eHealth Start-up digitalisiert die Terminvergabe und ermöglicht Patienten, ihren Arzttermin einfach und schnell online zu buchen. Simon Krüger ergänzt: "Wir würden uns wünschen, dass Start-ups von der Politik umfassender unterstützt werden, insbesondere wenn sie sich international aufstellen möchten. Dazu zählen z.B. einheitliche Standards auf bundesweiter und europäischer Ebene, wie sie die Wirtschaftsministerin aktuell beim Datenschutz fordert."

eHealth Start-up Minxli begrüßt Erleichterung für telemedizinische Anwendungen

Jennifer Kelly, CEO von Minxli Im Eckpunktepapier werden "Erleichterungen für telemedizinische Anwendungen" gefordert – zu Recht, so Jennifer Kelly, Gründerin von Minxli. Denn der medizinische Versorgungsbedarf steigt laut einer Statistik der Bundesärztekammer überproportional zur Zahl der Ärzte. Dies hat zur Folge, dass der Druck und die Arbeitsbelastung bei Ärzten zunehmen. Eine Lösung für dieses Ungleichnis bringt die Telemedizin: Die Videosprechstunde via App ermöglicht Ärzten mehr Flexibilität und eine bessere Versorgung ihrer Patienten. "Videosprechstunden sind smarte und innovative Lösungen", so Jennifer Kelly. Das Technologieunternehmen bringt Patienten, zertifizierte Ärzte und Gesundheitsexperten in einer App zusammen. "Um den Bedürfnissen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden, muss das bestehende Gesundheitsangebot um ein virtuelles ergänzt werden. Videosprechstunden setzen dort an, wo das bisherige System Lücken aufzeigt und bringen Effizienz, Flexibilität und Komfort für Ärzte und Patienten", ergänzt Jennifer Kelly.

Das sogenannte Fernbehandlungsverbot der Berufsordnung für Ärzte legt bislang jedoch fest, dass ein physischer Erstkontakt die telemedizinischen Leistungen ergänzen muss. Man müsse es "schaffen, Hemmnisse abzubauen und Innovationen Luft zum Atmen zu geben", so Zypries. "Wir würden uns diese Luft zum Atmen in Bezug auf das Fernbehandlungsverbot für Ärzte und Patienten wünschen. Sie würden dadurch von weiteren Vorteilen in Bezug auf Videosprechstunden profitieren. Entsprechende Forderungen wurden beim diesjährigen Deutschen Ärztetag ja bereits laut. Zudem werden in Baden-Württemberg schon Modellprojekte gefördert, die einen Erstkontakt zwischen Arzt und Patient per Videosprechstunde ermöglichen", betont Jennifer Kelly.

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Über Minxli

Minxli steht für My INspired LIfe und verbindet Patienten, Ärzte und zertifizierte Gesundheitsexperten für sicheres und einfaches Kommunizieren. Das Technologie Start-up ermöglicht Gesundheits- und Arztberatung via Video und Chat - jederzeit und überall. Über die App können Patienten mit nur wenigen Klicks eine Online-Sprechstunde buchen und in Anspruch nehmen. Die App kann kostenlos für iPhone und Android heruntergeladen werden und ist unkompliziert in der Bedienung. Zudem beinhaltet die App für Ärzte einen Terminplaner, die Möglichkeit zum Experten-Konsil mit Kollegen, ein öffentliches Profil sowie als Herzstück den Austausch mit dem Patienten über Videotelefonie, Chat und Fotos.

Minxli wurde im Jahr 2015 von Jennifer Kelly gegründet. Seit 2017 bietet das in München ansässige Unternehmen eine internationale Plattform für Videosprechstunden.

Weitere Informationen zu Minxli finden Sie hier: www.minxli.com

Pressekontakt Minxli

Jennifer Kelly
CEO | Geschäftsführerin
Web: www.minxli.com
E-Mail: press@minxli.com

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