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BullGuard Pressemeldung

Tag der Familie: Mehr Sicherheit für Kinder im Netz

Zum Tag der Familie stellen die IT-Security-Experten von BullGuard Hinweise für Eltern zusammengestellt, wie sie ihre Kinder auf dem Weg im Internet begleiten können.

München, 16.05.2018 – 

Der Tag der Familie wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und macht auf die besonderen Herausforderungen von Eltern und Kindern aufmerksam. Dazu gehört auch der Umgang mit Internet und Smartphone: Wie schaffen Eltern die Balance zwischen dem Schutz der Kinder vor Gefahren im Netz und der Anleitung, wie sie von den Vorteilen des Internets profitieren können?

Einerseits wollen Eltern ihr Kind darin bestärken, eigene Erfahrungen zu machen und sich selbstständig im eigenen sozialen Umfeld zu bewegen. Andererseits wissen sie, dass ihre Kinder genau aufgrund dieser Freiheit Opfer von Missbrauch und Mobbing werden können. Es ist ein schwieriger Balanceakt zwischen Beschützerinstinkt und Vertrauen in den Nachwuchs, der sich über viele Jahre hinzieht und sich immer wieder verlagert. Die IT-Security-Experten von BullGuard haben zum Tag der Familie Hinweise für Eltern zusammengestellt, wie sie ihre Kinder auf dem Weg im Internet begleiten können.

Welche Gefahren können im Internet auftreten?

  • Cybermobbing
Jeder zehnte deutsche Jugendliche wurde schon einmal über Soziale Medien oder Messenger Dienste gemobbt, so eine Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing. Kinder müssen wissen, dass es nicht in Ordnung ist, wenn sie Beleidigungen oder Beschimpfungen im Netz erhalten oder sie selbst verbreiten. Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, wie sie bei Cybermobbing reagieren können: Sie sollten nicht auf Nachrichten reagieren, aber die Administratoren der Websites benachrichtigen und ihre Privatsphäre-Einstellungen einsprechend aktualisieren.
  • Der gefährliche Fremde
Im Internet fällt es Menschen mit bösen Absichten leicht, sich als jemand auszugeben, der sie nicht sind. Erklären Sie Ihren Kindern dieses Phänomen und machen Sie ihnen klar, dass sie nicht auf die Kontaktaufnahme durch Fremde reagieren oder sich gar mit ihnen im wirklichen Leben treffen sollen.
  • Unangemessene Inhalte
Viele Websites sind aus verschiedenen Gründen nicht für Kinder geeignet – aufgrund von pornografischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten. Oder schlicht, weil Kindern die Erfahrung fehlt, um die Inhalte nicht einzuschätzen oder einzuordnen. Trotzdem ist es für sie ein leichtes, diese Seiten zu finden oder sie auch nur aus Versehen zu besuchen. Sicherheitssoftware hilft dabei, eine Kindersicherung einzurichten und unangemessene Website zu blockieren.
  • Sexting
Mit der Verbreitung von Smartphones nahm auch das Sexting zu – pornografische Bilder und Videos oder anzügliche Texte werden als persönliche Nachricht verschickt. Erklären Sie Ihren Kindern, dass das Erstellen und Verbreiten solcher Nachrichten falsch ist. Suchen Sie den Kontakt um mit ihnen über das Gesehene zu sprechen.
  • Malware
Über infizierte Websites, Links oder Anhänge von E-Mails kann sich schädliche Software besonders schnell verbreiten. Sie führt zu Datenverlust, greift persönliche Informationen ab oder kann den Computer beschädigen. Vermitteln Sie Ihren Kindern, wie Malware funktioniert und welche Folgen eine Infektion haben kann.

Sechs goldene Regeln für mehr Sicherheit im Netz

  1. Cybermobbing und beleidigende Nachrichten sind nicht ok
  2. Immer ein starkes Passwort nutzen
  3. Vorsicht vor Fremden, sowohl online als auch offline
  4. Virenschutz und Firewall im Einsatz
  5. Keine Links anklicken oder Anhänge öffnen, deren Absender unbekannt sind
  6. Offline gilt die gleiche Sorgfalt wie online
Tipps und Hinweise für Eltern
  • Für das Leben im Netz gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen und Regeln wie in der Realität. Kindern sollten online nichts tun, was sie im wirklichen Leben nicht machen würden.
  • Erklären Sie Ihrem Nachwuchs, dass sie nicht geschützt sind, nur weil sie online sind und nicht gesehen werden können.
  • Das Internet vergisst nichts: Alles, was im Netz passiert, hinterlässt einen digitalen Fußabdruck und kann nicht gelöscht werden, egal ob Nachrichten, Fotos oder Videos.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Nachwuchs über die Wichtigkeit, nicht mit Fremden zu chatten oder Informationen oder Fotos an Personen zu senden, die sie nicht kennen.
  • Nicht jeder ist in der Realität der, für den er sich online ausgibt.
  • Beachten Sie die Altersgrenzen für Websites. So gilt zum Beispiel für Facebook, dass Kinder unter 13 Jahren dort nicht aktiv sein sollten. Diese Grenzen bestehen aus einem bestimmten Grund.
  • Informieren Sie Ihren Nachwuchs über Malware und erklären Sie, wie sie verbreitet werden kann, zum Beispiel durch Klicken auf unbekannte Links oder Herunterladen unbekannter Inhalte.
  • Erklären Sie, wie wichtig es ist, in sozialen Netzwerken keine Freundschaftsanfragen von Fremden zu akzeptieren. Es ist auch nicht in Ordnung, sich mit Menschen in der realen Welt zu treffen, die sie nur online kennen.
  • Informieren Sie sich über die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen der Plattformen, die Ihre Kinder nutzen. Zeigen Sie ihnen, wie man sie benutzt und nehmen Sie mit ihnen gemeinsam die richtigen Einstellungen vor.
  • Fragen Sie Ihre Kinder, ob sie jemals Mobbing erfahren oder beleidigende Nachrichten erhalten haben. Fragen Sie sie nach ihren Freunden und bringen Sie in Erfahrung, ob diese ähnliche Meldungen bekommen haben.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Nachwuchs über das Veröffentlichen von Bildern. Vermitteln Sie ein Verständnis dafür, was mit persönlichen Inhalten im Netz passieren kann.
  • Zeigen Sie Interesse an den Online-Aktivitäten Ihrer Kinder, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie sie das Internet nutzen. Aber seien Sie dabei nicht zu neugierig.

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Das Bildmaterial finden Sie im Internet in hoher Auflösung unter: http://www.www.schwartzpr.de/de/newsroom/rss.php?we_objectID=4421&kunde=

Über BullGuard

BullGuard gehört zu den führenden IT Security-Unternehmen in Europa. Das Produktportfolio umfasst Internet Security, Mobile Security, kontinuierlichen Identitätsschutz sowie Social Media Security für Privatanwender oder kleine Betriebe. Die Produkte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem wählte Stiftung Warentest die Sicherheitssoftware „BullGuard Internet Security 2018“ im März 2018 unter die drei besten Sicherheitsprogramme. BullGuard ist Pionier für Sicherheit im Internet of things (IoT) und entwickelte den weltweit ersten IoT-Scanner. Zusammen mit dem Partner Dojo Labs sorgt BullGuard für umfassenden Schutz im Smart Home und für vernetzte Geräte. Hauptsitz des Unternehmens ist in London, Großbritannien. Zudem hat BullGuard Niederlassungen in Rumänien, Australien und Dänemark, wo das Unternehmen im Jahr 2001 gegründet wurde. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.bullguard.com/de/

Pressekontakt BullGuard

Cam Le, CMO
Email: cam.le@bullguard.com

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