Bildmaterial zur Meldung

Klicken Sie auf ein Bild, um eine große Version des Bildes anzuzeigen (und dann Download per Rechtsklick).

Doctolib Pressemeldung

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Statements zum Eckpunktepapier

Einschätzung des Eckpunktepapiers "Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Berlin, 02.06.2017 – 

Das Tempo der Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft lässt zu wünschen übrig, so das Resümee der Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Um dem entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 9 Eckpunkte identifiziert. Gefordert wird insbesondere eine umfassendere Unterstützung von eHealth Start-ups. Wie die Start-up Welt das Eckpunktepapier einschätzt, erfahren Sie aus den nachfolgenden Statements der Videosprechstunden-App Minxli und der Arztterminplattform Doctolib.

Digitalisierung im Gesundheitswesen – Vorteile und Hindernisse von eHealth Start-ups

 
Simon Krüger, Geschäftsführer von Doctolib    "Wir freuen uns sehr, dass Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft thematisiert und die Diskussion darüber anstößt. Start-ups sind oft eingeengt von Regularien und langwierigen Prozessen – hier sollte unserer Meinung nach vieles schneller und einfacher gehen. Wir hatten Glück, dass unser Geschäftsmodell bereits im Heimatmarkt Frankreich auf den Prüfstand gestellt wurde und wir mit einem großen Erfahrungsschatz auf den deutschen Markt gekommen sind. Aber gerade der Föderalismus und die rechtlichen Unterschiede in den Bundesländern verkomplizieren die Lage in Deutschland ziemlich", erklärt Gründer und Geschäftsführer Simon Krüger von Doctolib.
 
Das eHealth Start-up digitalisiert die Terminvergabe und ermöglicht Patienten, ihren Arzttermin einfach und schnell online zu buchen. Simon Krüger ergänzt: "Wir würden uns wünschen, dass Start-ups von der Politik umfassender unterstützt werden, insbesondere wenn sie sich international aufstellen möchten. Dazu zählen z.B. einheitliche Standards auf bundesweiter und europäischer Ebene, wie sie die Wirtschaftsministerin aktuell beim Datenschutz fordert."
 
eHealth Start-up Minxli begrüßt Erleichterung für telemedizinische Anwendungen
 
Jennifer Kelly, CEO von Minxli    Im Eckpunktepapier werden "Erleichterungen für telemedizinische Anwendungen" gefordert – zu Recht, so Jennifer Kelly, Gründerin von Minxli. Denn der medizinische Versorgungsbedarf steigt laut einer Statistik der Bundesärztekammer überproportional zur Zahl der Ärzte. Dies hat zur Folge, dass der Druck und die Arbeitsbelastung bei Ärzten zunehmen. Eine Lösung für dieses Ungleichnis bringt die Telemedizin: Die Videosprechstunde via App ermöglicht Ärzten mehr Flexibilität und eine bessere Versorgung ihrer Patienten. "Videosprechstunden sind smarte und innovative Lösungen", so Jennifer Kelly. Das Technologieunternehmen bringt Patienten, zertifizierte Ärzte und Gesundheitsexperten in einer App zusammen. "Um den Bedürfnissen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden, muss das bestehende Gesundheitsangebot um ein virtuelles ergänzt werden. Videosprechstunden setzen dort an, wo das bisherige System Lücken aufzeigt und bringen Effizienz, Flexibilität und Komfort für Ärzte und Patienten", ergänzt Jennifer Kelly.
 
Das sogenannte Fernbehandlungsverbot der Berufsordnung für Ärzte legt bislang jedoch fest, dass ein physischer Erstkontakt die telemedizinischen Leistungen ergänzen muss. Man müsse es "schaffen, Hemmnisse abzubauen und Innovationen Luft zum Atmen zu geben", so Zypries. "Wir würden uns diese Luft zum Atmen in Bezug auf das Fernbehandlungsverbot für Ärzte und Patienten wünschen. Sie würden dadurch von weiteren Vorteilen in Bezug auf Videosprechstunden profitieren. Entsprechende Forderungen wurden beim diesjährigen Deutschen Ärztetag ja bereits laut. Zudem werden in Baden-Württemberg schon Modellprojekte gefördert, die einen Erstkontakt zwischen Arzt und Patient per Videosprechstunde ermöglichen", betont Jennifer Kelly.

Bildmaterial zur Meldung

Das Bildmaterial finden Sie im Internet in hoher Auflösung unter: http://www.www.schwartzpr.de/de/newsroom/rss.php?we_objectID=4060&kunde=

Über Doctolib

Über Doctolib
Doctolib wurde 2013 gegründet und ist europäischer Marktführer im Bereich der Online-Arztterminplanung. Arztpraxen und Krankenhäusern bietet Doctolib eine intelligente Software-as-a-Service-Lösung für ein effizientes Terminmanagement und eine verbesserte Kommunikation mit Patienten sowie anderen Ärzten und Behandlern. Patienten bietet der Service über sein Portal einen einfachen und kostenlosen Service, dank dem Arzttermine rund um die Uhr online vereinbart und verwaltet werden können. Doctolib beschäftigt 400 Mitarbeiter in Deutschland und Frankreich und wird insgesamt von mehr als 40.000 Ärzten und 900 öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen genutzt. In Deutschland ist der Service in den fünf Städten Berlin, München, Köln, Düsseldorf und Hamburg aktiv und wird von mehr als 1.000 Ärzten sowie mehreren bedeutenden Klinikgruppen genutzt. Seit dem Deutschland-Start vor einem Jahr wurden hierzulande mehr als 1,5 Millionen Arzttermine über die Plattform vereinbart.
Weitere Informationen unter www.doctolib.de.

Pressekontakt Doctolib

Frank Barth
Head of Marketing
frank.barth@doctolib.de

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Judith Zähringer-Krebietke
Tel.: +49 89 211871-38
E-Mail: jz 'at' schwartzpr 'punkt' de