Ancestry.de Pressemeldung

Urgroßväter online: Paul Klee, Franz Marc und Vorfahren von Wiesn-Wirt Schottenhamel auf Ancestry.de

Ancestry.de bietet weitere Millionen Aufzeichnungen zu bayerischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg für die Ahnen- und Geschichtsforschung an

München, 28.09.2010 – 

Millionen Namen und tausende Schicksale per Mausklick: Ancestry.de veröffentlicht jetzt knapp zwei Millionen weitere Aufzeichnungen aus  Personalakten der Bayerischen Armee des Ersten Weltkriegs. Damit stellt das Ahnen- und Familienforschungsportal nun insgesamt mehr als drei Millionen Aufzeichnungen dieser wertvollen Fundgrube online zur Verfügung – in digitalisierter Form und als durchsuchbare Datenbank. Mit dieser Fülle an Daten ist die Wahrscheinlichkeit, Vorfahren in den Listen zu entdecken, so groß wie nie zuvor. Bereits seit November 2009 steht ein erster Teil der historischen Soldatenakten zur Recherche auf Ancestry.de bereit. Die Originalbände der Soldatenlisten lagern im Kriegsarchiv des bayerischen Hauptstaatsarchivs in München. Bis zur Digitalisierungsarbeit von Ancestry.de waren die darin enthaltenen Daten kaum gezielt recherchierbar.

Bayerische Vorfahren neben Paul Klee und Franz Marc

Diese einzigartige Fundgrube ist eine wertvolle Quelle für alle, die auf der Suche nach der Geschichte ihrer Urgroßväter und auch Prominenten sind, denn hier ist nicht nur ein Großteil der damaligen Bevölkerung Bayerns, sondern auch aus anderen Regionen erfasst. Wer Namen und Geburtsdatum der gesuchten Person in die Suchmaske zu den Stammrollen auf Ancestry.de eingibt, erhält hilfreiche Informationen für seine Spurensuche: Neben den Daten zu den Soldaten (Geburts- und Wohnort, Beruf sowie Kriegs- und Gefechtseinsätze) sind auch wichtige Informationen zu deren Eltern und Ehefrauen vermerkt. Auch zahlreiche prominente Namen finden sich in den Aufzeichnungen, so beispielsweise die „Blauer-Reiter“-Künstler Franz Marc (Artillerie) und Paul Klee (Flieger-Abteilung in Schleißheim), sowie Vorfahren des Wiesn-Wirts Michael Schottenhamel oder des heutigen Chefs der Münchner Traditionsbäckerei Traublinger. Hinzu kommen konkrete lokale Bezüge sowie ein Einblick in die unterschiedlichsten Waffengattungen, die Ahnenforscher aus den Soldatenlisten herauslesen können: War ein Vorfahre in der Artillerie-Schießschule Grafenwöhr? Oder in der Fortifikation Germersheim und Ingolstadt? Hatte er mit „Brieftauben-Schlägen“ zu tun oder sogar der „Unterwasser-Schneide-Abteilung“? – Alles Fragen, die die Soldatenlisten beantworten.

600 Meter Regallänge mit wenigen Klicks erfasst

Dazu Nikolai Donitzky, Leiter Management Partnerschaften bei Ancestry.de: „Wir freuen uns sehr, unseren Nutzern nun den lang ersehnten zweiten Teil dieser wertvollen Sammlung auf Ancestry.de zur Verfügung stellen zu können. Das äußerst positive Feedback unserer Kunden zu diesem Digitalisierungsprojekt bekräftigt den hohen Wert, den diese Soldatenakten für Ahnen- und Geschichtsforscher haben. Heute hat kaum mehr jemand Zeit, tagelang nach personenbezogenen Informationen in Archiven zu recherchieren – erst recht nicht, wenn es sich wie bei diesen Originalen um rund fünf Millionen Aufzeichnungen in ca. 23.000 Bänden auf 600 Meter Regallänge handelt.“

Dr. Lothar Saupe, Leiter der Abteilung Kriegsarchiv des Bayerischen Hauptstaatsarchivs in München, ergänzt: „Die Soldatenakten stecken voller Geschichte und persönlicher Einzelschicksale, die nun im Internet zur Verfügung stehen. Ancestry.de haben wir zu verdanken, dass darin nun endlich gezielt nach Namen recherchiert werden kann und innerhalb kürzester Zeit wertvolle Informationen zu Vorfahren und historisch interessanten Personen aufrufbar sind.“

Die bayerischen Soldatenakten aus dem Ersten Weltkrieg stellen eine der umfangreichsten durchsuchbaren Datenbanken mit Listen deutscher Soldaten im Internet dar. Auf Ancestry.de stehen insgesamt bereits mehr als fünf Milliarden internationale familienhistorische Aufzeichnungen zur Recherche bereit, davon viele Millionen deutsche Einträge in Auswanderungs- und Volkszählungslisten, historischen Adress- und Telefonbüchern, Soldatenlisten und zahlreichen weiteren Archivbeständen. Zudem können persönliche Familienstammbäume online erstellt, mit den recherchierten Daten verknüpft und für Verwandte und Freunde weltweit zugänglich gemacht werden.

Ab dem 28. September ist die erweiterte Recherche in den Personallisten der bayerischen Soldaten auf http://www.ancestry.de/ersterweltkrieg möglich. Ancestry-Nutzer haben im Rahmen einer Deutschland Premium Mitgliedschaft (Halbjahresbeitrag von 29,95 €) nicht nur auf die Personalakten der bayerischen Soldaten Zugriff, sondern zudem auf alle anderen historischen Aufzeichnungen aus Deutschland auf Ancestry.de.

Gerne stellen wir Ihnen Bilder der digitalisierten Seiten zu prominenten Personen zur Verfügung, z.B. von:

•    Ludwig Erhard
•    Oskar-Maria Graf
•    Paul Klee
•    Franz Marc
•    Walter Kandulski

Über Ancestry.de

Ancestry.de wurde im November 2006 gelauncht und ist Teil des globalen Ancestry-Webseitennetzwerkes (vollständig im Besitz von Ancestry.com Operations Inc.). Die Website bietet Zugriff auf über fünf Milliarden historische Aufzeichnungen. Bis dato wurden auf Ancestry 24 Millionen Familienstammbäume mit über 2,4 Milliarden Namen erstellt und 60 Millionen Fotos und Geschichten hochgeladen. (März 2011)

Zum globalen Ancestry-Netzwerk zählen: www.ancestry.de in Deutschland, www.ancestry.it in Italien, www.ancestry.fr in Frankreich, www.ancestry.ca in Kanada, www.ancestry.co.uk in Großbritannien, www.ancestry.com.au in Australien, www.ancestry.com in den USA, www.ancestry.se in Schweden und www.jiapu.com in China.

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