Fujitsu Pressemeldung

Das Ende der Tarifeinheit – welcher Mehraufwand auf Personalabteilungen zukommt

Thomas Eggert, Geschäftsführer TDS HR Services & Solutions

Neckarsulm, 24.06.2010 – 

Das Bundesarbeitsgericht hat mit seinem Urteil vom 23. Juni 2010 (10 AS 2/10 und 10 AS 3/10) das seit Jahrzehnten geltende Prinzip „ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ gekippt und damit eine grundlegende Änderung der Rechtsprechung im Tarifrecht vorgenommen. Die daraus resultierenden Auswirkungen können für viele Unternehmen sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand – wie etwa Krankenhäuser – gravierend sein. Der Aufwand – zum Beispiel für die Personaleinsatzplanung (Zeitwirtschaft, Dienstplangestaltung) und insbesondere die Lohn- und Gehaltsabrechnung – wird durch parallele Tarifverträge erheblich steigen.

So können etwa je nach Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft für Arbeitnehmer individuelle Regelungen beim Entgelt, der Vergütung von Überstunden, den Zuschlägen für Feiertags- und Nachtarbeit, beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder den generellen Arbeitszeitregelungen gelten. Dementsprechend wächst der administrative Aufwand der Personalabteilungen, um diese Besonderheiten bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung zu berücksichtigen.

Auch bei der Zeitwirtschaft und der elektronischen Dienstplangestaltung werden parallel geltende Tarifvereinbarungen den Aufwand deutlich steigern. So würde sich zum Beispiel der Zeitbedarf für die Zuordnung von Dienstmodellen erfahrungsgemäß mindestens verdoppeln.

Hinzu kommt, dass die eingesetzte Personalsoftware Funktionen bieten muss, die eine derartige Diversifizierung unterstützen – ein Aspekt, der längst nicht bei allen Software-Lösungen gegeben ist.


Über Fujitsu

Die TDS AG ist ein IT-Komplettdienstleister und SAP-Systemhaus für mittelständische und große Unternehmen. Zudem bietet TDS Outsourcing, Dienstleistungen und Software für Personaler. Zu den Angebotsschwerpunkten zählen SAP-Beratung, Application Hosting sowie Application Management. Zum Portfolio gehören auch SAP-basierte Branchenlösungen etwa für die Prozess- und Kosmetikindustrie sowie den Nahrungs- und Genussmittelsektor. Beim Outsourcing realisiert TDS individuelle Konzepte bis hin zum Betrieb der kompletten IT-Infrastruktur. Das Angebot für Personalabteilungen umfasst die Übernahme sämtlicher administrativer Prozesse aus dem Personalwesen. Beim Auslagern solcher Geschäftsabläufe (HR Business Process Outsourcing, BPO) ist TDS mit mehr als 800.000 abgerechneten Personalstammsätzen im Monat Marktführer in Deutschland. Hinzu kommen eine Million Personalstammsätze, die Kunden mithilfe der Software TDS-Personal abrechnen. Mit rund 1.300 Mitarbeitern an circa 20 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielte TDS im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von rund 132 Millionen Euro. Das börsennotierte Unternehmen (WKN 508560 / 816428) mit Stammsitz in Neckarsulm wurde 1975 gegründet und gehört seit 2007 zu Fujitsu, einem der weltweit größten IT-Konzerne.

Informationen im Internet: www.tds.fujitsu.com

Pressekontakt Fujitsu

Fujitsu
Marcel-Breuer-Str. 22
D-80807 München

Michael Erhard
Pressesprecher
Tel: +49 89-307 686 - 237
E-Mail: michael.erhard@
tds.fujitsu.com

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Jörg Stelzer
Tel.: +49 89 211871-34
E-Mail: js 'at' schwartzpr 'punkt' de