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BullGuard Pressemeldung

"Mit Vorsicht genießen" – Social Media Day am 30. Juni

Der Internet Security-Experte BullGuard erläutert, worauf Nutzer achten sollten, und gibt zehn Tipps, wie sie sich sicher in sozialen Netzwerken bewegen.

München, 29.06.2017 – 

Täglich genießen wir die Vorteile von einfacher Kommunikation über die sozialen Medien. Weltweit nutzen mehr als zwei Milliarden Menschen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Snapchat und zahlreiche weitere mehr. Die Nutzerzahlen steigen täglich. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2018 über drei Milliarden Menschen auf den verschiedenen Kanälen aktiv sein werden – das ist jeder dritte Mensch auf diesem Planeten.

2010 hat die Nachrichten-Website Mashable den 30. Juni zum Social Media Tag erkoren. An diesem Tag rückt der wachsende Einfluss von Social Media auf die globale Kommunikation in den Mittelpunkt. Die sozialen Medien sind heute ein elementarer Bestandteil des heutigen zwischenmenschlichen Austauschs. Sie verbinden Kulturen, stärken gesellschaftliche Bewegungen und bilden sogar den Nährboden für politische Revolutionen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Die Kehrseite der Medaille: Es gibt leider einige, die Social Media mit bösen Absichten nutzen. Schließlich vereinen die Plattformen eine große Anzahl von Nutzern, die sich meist nicht kennen, jedoch kann jeder mit jedem Kontakt aufnehmen. Allein diese Tatsache stellt ein gewisses Maß an Risiko dar, das von Cyberkriminellen oder Menschen mit bösen Absichten ausgenutzt wird.

Social Media Nutzer sollten sich der folgenden Risiken bewusst sein:

Mobbing: Besonders bei Kindern ist Mobbing erschreckend häufig und leider auch folgenschwer. Wenn ein Kind online ausgegrenzt und von Schulkameraden gemieden wird, führt das nicht selten zum Verlust von Selbstvertrauen, in extremen Fällen sogar zum Selbstmord.

Gefahr durch Fremde: Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass Fremde versuchen können, ihre Kinder über soziale Medien anzusprechen. Ziel der Unbekannten ist es, sie in private Chats zu locken. Im sogenannten Darknet finden sich sogar Foren, in denen Tipps kursieren, wie Kinder erfolgreich angesprochen werden.

Ausnutzen privater Informationen: Private Informationen, die von einem selbst oder Freunden und Kontakten offen gelegt werden, sind eine echte Gefahr. Jedes Detail – von der Adresse über die Telefonnummer bis hin zum Bank-Account – ist wie Goldstaub für Identitätsdiebe und Cyberkriminelle.

Negative Einstellungen: Die große Reichweite gepaart mit der Anonymität bestärkt manche darin, in den soziale Medien beleidigend zu sein und ihre Hassparolen zu teilen. Sie verkünden lautstark ihre negative Einstellung oder veröffentlichen gewalttätige, sexuelle, extremistische oder rassistische Kommentare – und beeinflussen damit tausende Menschen sowie deren Meinung.

Phishing und Malware: Manche Phishing-Mails tarnen sich als Benachrichtigungen von z.B. Facebook, wollen den Empfänger aber in Wahrheit auf betrügerische Websites locken. Auch werden Nachrichten oder Beiträge in sozialen Netzwerken dazu verwendet, Viren und Spyware zu verbreiten.

Account Hijacking: Dass jemand den Account eines anderen Nutzers kapert, ist möglich. Allerdings ist es nicht einfach, insbesondere, wenn starke Passwörter genutzt und regelmäßig aktualisiert werden.

Alles ist öffentlich: Noch schnell die Community darüber informieren, dass gleich der Flieger in den wohlverdienten Urlaub abhebt? Regelmäßige Updates vom Strand durchgeben um die Lieben zuhause neidisch zu machen? Genauso gut könnten die Urlauber ein Plakat auf dem Marktplatz aufhängen: „Bin im Urlaub, 5.000 km weit weg, und die nächsten zwei Wochen nicht zuhause“. Wie schön, dass Diebe sich für den Einbruch Zeit nehmen können.

Zehn Tipps für mehr Sicherheit in sozialen Medien

Die oben beschriebenen Szenarien sind leider keine Seltenheit. So bequem die sozialen Medien auch sind und so sehr sie das Zusammenleben und Kommunizieren vereinfachen, so groß ist auch ihr Einfluss – und wir müssen bewusster mit ihnen umgehen. Der Social Media Day ruft uns das wieder in Erinnerung.

Das sollten Social Media Nutzer beachten:

  1. Ihr Profil und persönliche Details sollten Sie nur den engsten Vertrauten zugänglich machen. Freundschaftsanfragen von Unbekannten sind mit Vorsicht zu genießen.
  2. Vertrauliche Details wie Telefonnummern oder Geburtstag sowie Bilder vom Haus, der Wohnung oder dem Arbeitsplatz sollten Sie nicht öffentlich teilen. Auch Freunde oder Bekannte sollten Ihre intimen oder persönlichen Details nicht veröffentlichen. Umgekehrt sollten Sie auch keine sensiblen Informationen von Freunden posten.
  3. Insbesondere sensible Accounts wie Profile in den sozialen Medien, E-Mail-Account oder Online-Banking müssen Sie durch starke Passwörter sichern. Diese bestehen aus mindestens zehn Zeichen, einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen – und werden regelmäßig aktualisiert.
  4. Was online ist, bleibt online. Selbst wenn Sie eine Information an einem Ort vermeidlich gelöscht haben, gibt es mindestens noch einen anderen Ort, an dem sie noch gespeichert ist und wieder auftaucht. Jeder Post will wohl überlegt sein.
  5. Wie es in den Wald ruft, so schallt es zurück. Das gilt auch für soziale Netzwerke. Seien Sie freundlich, denn missverständliche oder anklagende Beiträge können leicht negative Reaktionen hervorrufen.
  6. Viele Unternehmen prüfen heutzutage die Social Media Profile von potenziellen Mitarbeitern. Gestalten Sie also Ihr eigenes Profil entsprechend oder versehen Sie es mit den passenden Zugriffsberechtigungen.
  7. Social Media Plattformen bieten verschiedene Einstellungen, um die Privatsphäre ihrer Nutzer zu schützen. So können Sie bestimmen, wer Ihr Profil sehen darf und welche Personenkreise wie viel Einblick erhalten. Lesen Sie sich in die Funktionen der genutzten Plattformen ein.
  8. Cyberkriminelle und Einbrecher durchforsten soziale Netzwerke nach „Aufträgen“, Schlupflöchern und günstigen Gelegenheiten. Informationen und Bilder vom Urlaub sollten Sie daher erst nach Ihrer Rückkehr veröffentlichen.
  9. Freundschaftsanfragen von Fremden oder Beiträge, die auf unbekannte Websites verlinken, sollten Sie eingehend prüfen um sich vor Phishing und Viren zu schützen. Insbesondere Links, die auf eine Sensation hinweisen, sind suspekt – das einzige, was dahintersteckt, ist vermutlich ein Virus.
  10. Eine aktuelle und umfassende Antiviren-Software wie BullGuard Internet Security erkennt Malware- und Phishing-Versuche. Sie warnt zum Beispiel vor dem Klick auf einen verdächtigen Link und unterstützt Eltern sogar beim Schutz ihrer Kinder in sozialen Netzwerken.

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Das Bildmaterial finden Sie im Internet in hoher Auflösung unter: http://www.www.schwartzpr.de/de/newsroom/pressemeldung.php?we_objectID=4089&kunde=3520

Über BullGuard

BullGuard gehört zu den führenden IT Security-Unternehmen in Europa. Das Produktportfolio umfasst Internet Security, Mobile Security, kontinuierlichen Identitätsschutz sowie Social Media Security für Privatanwender oder kleine Betriebe. Die Produkte wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem wählte Stiftung Warentest die Sicherheitssoftware „BullGuard Internet Security 2016“ im April 2016 zum Testsieger. BullGuard ist Pionier für Sicherheit im Internet of things (IoT) und entwickelte den weltweit ersten IoT-Scanner. Zusammen mit dem Partner Dojo Labs sorgt BullGuard für umfassenden Schutz im Smart Home und für vernetzte Geräte. Hauptsitz des Unternehmens ist in London, Großbritannien. Zudem hat BullGuard Niederlassungen in Rumänien, Australien und Dänemark, wo das Unternehmen im Jahr 2001 gegründet wurde. Weitere Informationen zu BullGuard finden Sie unter www.bullguard.com.

Pressekontakt BullGuard

Cam Le, CMO
Email: cam.le@bullguard.com

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