Minxli Pressemeldung

Minxli begrüßt Aufnahme telemedizinischer Leistungen in das vertragsärztliche Vergütungssystem

Der medizinische Versorgungsbedarf steigt laut einer Statistik der Bundesärztekammer überproportional zur Zahl der Ärzte. Dies hat zur Folge, dass der Druck und die Arbeitsbelastung bei Ärzten zunimmt – wenig Zeit für umfangreiche Sprechstunden, längere Wartezeiten für Patienten und Überstunden für Mediziner sind die Folge. Eine Lösung für dieses Ungleichnis bringt die Telemedizin: Die Videosprechstunde via App ermöglicht Ärzten mehr Flexibilität und eine bessere Versorgung ihrer Patienten. Diese Leistungen können Ärzte ab dem 1. April 2017 dank der Einführung neuer Gebührenordnungspositionen im EBM abrechnen.

München, 01.04.2017 – 

Der demografische Wandel und auch ein zunehmender Selbstoptimierungs-Trend sorgen für einen erhöhten Bedarf an Gesundheitsleistungen: Die Zahl der älteren Menschen, die einen erhöhten Versorgungsbedarf haben, steigt. Chronische Krankheiten, die regelmäßige Versorgung und Arztbesuche notwendig machen, nehmen zu – wie zum Beispiel Diabetes. Bei jüngeren Menschen ist das Bewusstsein für die richtige Ernährung und die eigene Gesundheit geschärft. Ärzte und Gesundheitsexperten sind damit gefragter denn je.

Zwar steigt die Zahl der Ärzte stetig (um 11 Prozent in den Jahren 2005-2015, siehe hier), demgegenüber nehmen dennoch die Behandlungsfälle um das 2,5-fache zu (um 27 Prozent in den Jahren 2005-2015, siehe hier). Der zunehmende Bedarf an medizinischer Versorgung kann also nicht ausreichend gedeckt werden. Hinzu kommt, dass sich die Prioritäten bei Jungmedizinern verschoben haben. Laut Bundesärztekammer räumen die angehenden Mediziner der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die höchste Priorität ein. Flexibilität und neue Arbeitszeit-Modelle werden verlangt.  

„Hierfür sind Videosprechstunden smarte und innovative Lösungen“, so Jennifer Kelly, Gründerin von Minxli. Das junge Technologie Unternehmen bringt Patienten, zertifizierte Ärzte und Gesundheitsexperten in einer App zusammen. „Um den Bedürfnissen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden, muss das bestehende Gesundheitsangebot umgekrempelt und um ein virtuelles ergänzt werden. Videosprechstunden setzen dort an, wo das bisherige System Lücken aufzeigt und bringen Effizienz, Flexibilität und Komfort für Ärzte und Patienten. Die Videosprechstunde ist eine ideale Alternative beispielsweise wenn ein Patient lange Wege und Wartezeiten in Kauf nehmen müsste, nur um Untersuchungsergebnisse zu besprechen, für chronisch kranke oder mobil eingeschränkte Patienten, die regelmäßig zum Arzt müssen oder auch für Eltern, die mit ihren Kindern häufig zu Untersuchungen gehen. Die virtuelle Sprechstunde gehört zu den größten Innovationen in der Gesundheitsversorgung“, ergänzt Jennifer Kelly.

Umsetzung des eHealth Gesetzes: Videosprechstunde wird in den EBM aufgenommen


Ärzte profitieren von der Videosprechstunde, da sie zum einen flexibler in Bezug auf Arbeitsort und Arbeitszeiten sind, zum anderen nun zusätzlich einen finanziellen Ausgleich erhalten. Ab 1. April 2017 ist die Vergütung für Online-Videosprechstunden über die Aufnahme von zwei neuen Gebührenordnungspositionen in den EBM geregelt: „Die Aufnahme telemedizinischer Leistungen in das vertragsärztliche Vergütungssystem ist ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur, dass Ärzte nun für ihre digitalen Sprechstunden entlohnt werden – damit steigt auch die Anerkennung für virtuelle Unterstützung im Gesundheitswesen“, begrüßt Jennifer Kelly.

Auf einen Blick – Die Vorteile von Minxli für Ärzte und Gesundheitsexperten:
  • Alles in einer App: Terminplaner für die Videosprechstunde, Austausch mit dem Patienten über Videotelefonie, Chat und Fotos, Experten-Konsil mit Kollegen, sowie ein öffentliches Profil
  • Sicherstellung der Privatsphäre und Vertraulichkeit: Höchste Datensicherheitsstandards, End-End-Verschlüsselung, Peer-to-Peer-Verbindung
  • Work-Life-Balance: Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten und Arbeitsort
  • Besseres Terminmanagement: Ärzte können Verfügbarkeiten festlegen
  • Patienten-Arzt-Kommunikation von überall auf der Welt

Über Minxli

Minxli steht für My INspired LIfe und verbindet Patienten, Ärzte und zertifizierte Gesundheitsexperten für sicheres und einfaches Kommunizieren. Das Technologie Start-up ermöglicht Gesundheits- und Arztberatung via Video und Chat - jederzeit und überall. Über die App können Patienten mit nur wenigen Klicks eine Online-Sprechstunde buchen und in Anspruch nehmen. Die App kann kostenlos für iPhone und Android heruntergeladen werden und ist unkompliziert in der Bedienung. Zudem beinhaltet die App für Ärzte einen Terminplaner, die Möglichkeit zum Experten-Konsil mit Kollegen, ein öffentliches Profil sowie als Herzstück den Austausch mit dem Patienten über Videotelefonie, Chat und Fotos.

Minxli wurde im Jahr 2015 von Jennifer Kelly gegründet. Seit 2017 bietet das in München ansässige Unternehmen eine internationale Plattform für Videosprechstunden.

Weitere Informationen zu Minxli finden Sie hier: www.minxli.com

Pressekontakt Minxli

Jennifer Kelly
CEO | Geschäftsführerin
Web: www.minxli.com
E-Mail: press@minxli.com

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Eva Gellner
Tel.: +49 89 211871-44
E-Mail: eg@schwartzpr.de

Judith Zähringer-Krebietke
Tel.: +49 89 211871-38
E-Mail: jz 'at' schwartzpr 'punkt' de

Julia Maria Kaiser
Tel.: +49 89 211871-42
E-Mail: jk 'at' schwartzpr 'punkt' de