Lookout Pressemeldung

Haltet den Dieb! Deutsche ergreifen Initiative beim Smartphone-Klau

Aktuelle Studie „Phone Theft in Europe“ von Lookout und der Deutschen Telekom beleuchtet den Smartphone-Diebstahl in Europa 

München, 01.09.2014 – 

München, 1. September 2014 – Der Experte für mobile Sicherheitslösungen Lookout und die Deutsche Telekom präsentieren ihre gemeinsam initiierte Studie „Phone Theft in Europe“: diese Studie untersucht den grassierenden Smartphone-Diebstahl in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Dabei wurden Opfer von gestohlenen Smartphones befragt, wie, wann und wo ihre mobilen Geräte entwendet worden sind, wie sie auf den Diebstahl reagiert haben und was sie unternahmen, um ihr Smartphone zurückzubekommen.  

In Deutschland werden immer mehr Smartphone-Besitzer Opfer von Diebstählen. Laut offiziellen Zahlen von INPOL (Informationssystem der Polizei) nehmen die gemeldeten Vorfälle jedes Jahr weiter zu und erreichten 2013 einen neuen, traurigen Rekord von 236.500 gestohlenen Modellen. 2012 waren es noch 166.274 dokumentierte Fälle.

Wo werden die meisten Smartphones geklaut?
In Deutschland und Großbritannien werden die Smartphones in Bars, Pubs oder Clubs gestohlen, in Frankreich schlagen Diebe am häufigsten in öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Oft werden die Smartphones direkt aus der Hand, der Hosen- oder Jackentasche sowie der Handtasche geklaut: Allein in Deutschland sind es 26 Prozent der Befragten. 

Die Stunde nach dem Smartphone-Diebstahl
Selbst in Städten werden überraschenderweise die meisten Smartphones nicht nachts gestohlen, sondern zwischen 12:00 und 17:00 Uhr, das gilt für Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Jedoch wird der Diebstahl oft nicht sofort gemerkt: In Deutschland fiel er bei 86 Prozent der Befragten nicht sofort auf.

„Je früher der Besitzer merkt, dass sein Smartphone weg ist, desto höher ist die Chance es wiederzubekommen“, sagt Thomas Labarthe, Managing Director Europe bei Lookout. „Die ersten 60 Minuten nach dem Diebstahl sind entscheidend. Diebe schalten meist sofort die gestohlenen Smartphones aus, wechseln in den Flugmodus oder entfernen die SIM-Karte. Dadurch kann der Besitzer das Smartphone nicht mehr anrufen oder zurückverfolgen.“

Selbstjustiz ist keine Lösung
Wenn das Smartphone gestohlen wird, ergreifen die meisten Besitzer sofort die Initiative, um es wiederzubekommen. Selbstjustiz ist keine Lösung, doch die Mehrheit der Betroffenen gehen bewusst ein gewisses Risiko ein, um ein gestohlenes Gerät und die darauf gespeicherten Daten zurückzubekommen: 88 Prozent der deutschen Befragten ergreifen oder würden sofort die Initiative ergreifen. Dagegen würden nur 70 Prozent der Briten und 68 Prozent der Franzosen selbst aktiv werden.

Dagegen ergreifen nur die Franzosen umfassende Maßnahmen: 74 Prozent der französischen Befragten meldeten den Diebstahl bei ihren Mobilfunkanbietern (verglichen mit 58 Prozent der deutschen Befragten) und 71 Prozent der örtlichen Polizei (in Deutschland nur 63 Prozent). Dagegen griffen 22 Prozent der Deutschen bei einem Smartphone-Diebstahl zu einer App, mit der sich das Smartphone orten lässt (17 Prozent in Frankreich, 19 Prozent in Großbritannien).



Methodologie der Umfrage
Im Auftrag der Deutschen Telekom und von Lookout wurde die Umfrage vom 4. Bis zum 20. März 2014 von IDG Research durchgeführt. Die Umfrage richtete sich an Personen in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, die nach eigenen Angaben ein Smartphone besitzen. Quoten wurden festgesetzt, um sicherzugehen, dass rund 500 Befragte (2.403 vollständige Antworten) aus jedem Land irgendwann ein Smartphone gestohlen wurde, während weitere 100 Befragte aus jedem Land an der Umfrage teilnehmen durften, obwohl ihnen noch nie ein Smartphone gestohlen wurde.

Über Lookout

Lookout schützt mit seinen Sicherheitslösungen Nutzer, Unternehmen und Netzwerke vor mobilen Bedrohungen. Mit der weltgrößten Schadsoftware-Datenbank und 70 Millionen Nutzern in 400 Mobilfunknetzen in 170 Ländern verhindert Lookout präventiv Betrug und ermöglicht Datensicherheit und Datenschutz. Das Unternehmen hat seinem Hauptsitz in San Francisco und eine Europa-Niederlassung in London. Es wird von zahlreichen renommierten Investoren finanziert, darunter die Deutsche Telekom, Qualcomm, Andreessen Horowitz, Khosla Venture oder Peter Thiels Fonds Mithril Capital. Lookout wurde vom Weltwirtschaftsforum als Technologie-Pionier 2013 ausgezeichnet.

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