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Pressemeldung

Air Baltic fliegt “grüner”

Lettische Airline reduziert Emissionen, verbessert ihren Betrieb und vermeidet Fluglärm

Riga/Berlin, 23.01.2013 – 

Die lettische Airline Air Baltic (www.airBaltic.com) startet zusammen mit den Partnern Quovadis und Latvijas Gaisa Satiksme (LGS) ein neues Projekt namens AMBER zur Reduzierung von Emissionen. Am Flughafen Riga wird dazu ein neues Anflugverfahren eingeführt, um Flüge über Wohngebiete zu vermeiden und damit die Lärmbelastung für die Menschen in der Region zu vermindern. Zusätzlich können dadurch Kraftstoffverbrauch und Emissionen eingespart werden.

Martin Gauss, CEO von Air Baltic freut sich über die Einführung satellitengestützter Anflugverfahren am Flughafen Riga: „Damit übernehmen wir eine Führungsrolle. Unsere neuen Bombardier Q400 Next Gen Turboprop-Flugzeuge werden deutlich „grüner“ fliegen. Der Schlüssel in diesem Projekt  sind unsere Partner: die Airbus-Tochter Quovadis, LGS, die lettische Agentur für ziviles Fliegen, und der Flughafen Riga.“

Weniger CO2 -Emissionen, weniger Lärm
Das Hauptziel des AMBER-Projektes (Ankunfts-Modernisierung für eine bessere Effizienz in Riga) ist es, neue Anflugverfahren am internationalen Flughafen Riga einzuführen, um CO2-Emissionen und Lärmbelastung am Flughafen und in der unmittelbaren Umgebung zu reduzieren. Davon betroffen ist vor allem die touristische Region von Jurmala, die nordwestlich des Flughafens an der Küste Lettlands liegt. Die neue Flugbahn wird bis zu 30 nautische Meilen kürzer in Richtung der Start- und Landebahn sein, als die derzeitige Route. Dies ermöglicht eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 300 kg auf jedem Q400-Flug.

In Zukunft noch grüner
„Die neuen Verfahren für umweltfreundlichere Flüge, die mit den Bombardier Q400 Next Gen Turboprops durchgeführt werden, stehen letztlich allen Fluggesellschaften  zur Verfügung, die mit den entsprechend ausgestatteten Flugzeugen nach Riga fliegen. Auch für unsere neuen Bombardier CSeries-Maschinen wird dieses Verfahren ermöglicht. Ab 2015 stehen diese Flugzeuge zur Verfügung und werden durch ihren äußerst geringen Treibstoffverbrauch weitere Vorteile bringen“, erklärt Kapitän Pauls Calitis, Vice President Flight Operations von Air Baltic.

AMBER startet im Sommer 2013
Die anfängliche Gestaltung und Simulationstestphase im AMBER-Projekt wird bis zum Frühjahr 2013 durchgeführt werden. Piloten und Fluglotsen werden an Simulatoren in realistischen Szenarien für dieses neue Verfahren ausgebildet. Bis Sommer 2013 sollen etwa 100 Flugversuche durchgeführt und die CO2-Einsparungen analysiert werden, die als Grundlage für grüne Turboprop-Operationen dienen.

Umweltfreundlicher Flugverkehr ist möglich
Das AMBER-Projekt wird von Air Baltic in Zusammenarbeit mit QUOVADIS (einer Airbus-Tochter, die auf den modernen Flugbetrieb spezialisiert ist) und Lettlands Air Navigation Service Provider LGS durchgeführt. Sponsor ist das Forschungsprogramm zum Luftverkehrsleitsystem für den einheitlichen europäischen Luftraum SESAR. Mit diesem Projekt wird SESAR zeigen können, dass sich die gesamte gewerbliche Luftfahrt, einschließlich regionaler Flüge, umgestalten lässt, um die Auswirkungen auf die Umwelt deutlich reduzieren zu können.

Von ihrem Heimatflughafen Riga bedient Air Baltic über 60 Destinationen. Über das Drehkreuz Riga erhalten Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bequem Anschluss zum Streckennetz von Air Baltic in Europa, der GUS, dem Nahen Osten und Zentralasien, darunter viele Ziele in Skandinavien und Russland.

DETALLIERTE INFORMATIONEN ZUM SESAR-GESPONSERTEN „AMBER“-PROJEKT:

The AMBER project is one the SESAR-sponsored projects introducing innovative initiatives to demonstrate the sustainability of the aviation industry, and achieving environmental benefits with improved and tailored ATM procedures.
The main objective of the AMBER (Arrival Modernization for Better Efficiency in Riga) project is to introduce PBN arrival procedures at Riga International Airport, to reduce CO2 emissions and noise levels at the airport and close vicinity, especially in the touristic Jurmala area located on the coastline of Latvia, north west of the airport. This project will be achieved by demonstrating green flights using the Bombardier Q400, a first in Europe with a regional aircraft flying PBN procedures. The main routes flown by Air Baltic’s Q400 fleet (such as Vilnius-Riga or Warsaw-Riga) will be used as a benchmark for comparison of the CO2 emissions. Introducing PBN for Riga arrivals will enable to avoid flying over the touristic Jurmala area and, instead of flying a long radar vectored path over the Baltic Sea, will go directly to the runway by using the flexibility of a Radius-to-Fix (RF) leg and fully-guided procedures flown using the aircraft’s autopilot, thus reducing the flight crew’s workload in the approach phase of flight.

The new trajectory will be up to 30NM shorter than what is being flown today. The PBN approaches will also allow for Continuous Descent Operations (CDO) from the cruise to the final approach, thus further optimizing the efficiency of the operation compared to today’s procedures.
These procedures will also be designed to be used by common jetliners such as Airbus and Boeing aircraft to ensure that, in the long run, any operator flying to Riga with the required aircraft equipment, will be able to benefit from these enhanced arrivals. The procedures will also be suitable for the brand new Bombardier C-Series aircraft that Air Baltic will operate from 2015.

The AMBER project’s Kick-Off Meeting was held on October 4 in Riga with all the stakeholders present. Having on board the Air Navigation Service Provider, the Airline, the ATC, the Aviation Regulator and the airport authority is the best approach to really deliver performance improvement to the Air traffic Management.

Performance-Based approach is a key element to support the decongestion of the busy terminal areas and increase the Air Traffic Management fuel efficiency in Europe.

Initial design and simulator testing phase will be carried until Spring 2013. Pilots and Air Traffic Controllers will specifically be trained on realistic simulators for the new procedures. A target of 100 flight trials will be carried out, over the summer period of 2013, and the CO2 savings will be analyzed and published as a baseline for PBN & CDO implementation for turboprop operations.

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