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Infektionswahrscheinlichkeit Oktober 2012

  • Russland: 34,7%
  • Großbritannien: 1,3%
  • Deutschland: 0,98%
  • Australien: 0,9%
  • Frankreich: 0,9%
  • Indien: 0,9%
  • Kanada: 0,9%
  • Spanien: 0,9%
  • Brasilien: 0,7%
  • Mexiko: 0,6%
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  • Südkorea: 0,3%
  • Japan: 0,2%

Lookout Pressemeldung

18 Millionen Handys bis Ende 2013 von Schadsoftware betroffen

  • Lookout rechnet Infektionswahrscheinlichkeit hoch
  • SMS-Spam kommt auf
  • BYON wird neues Hype-Thema für Unternehmen

München, 13.12.2012 – 

Von Anfang 2012 bis Ende 2013 könnten weltweit mehr als 18 Millionen Handys* von Schadsoftware betroffen sein. Diese Schätzung stellt Lookout, ein Experte für mobile Sicherheit, in seinen heute veröffentlichten „2013 Threat Predictions“ auf. Die Zahlen basieren auf dem Mobile Threat Network des Unternehmens, das Informationen von mehr als einer Million Apps und Millionen Geräten weltweit enthält. Für Deutschland erwartet Lookout in diesem Zeitraum mehr als eine halbe Million infizierte Geräte.

Dabei ist die individuelle Gefahr jedoch noch überschaubar. So betrug die globale Wahrscheinlichkeit auf mobile Malware zu treffen von Juni bis Oktober durchschnittlich 0,84 Prozent. In Deutschland lag dieser Wert lange bei unter einem halben Prozent, war im Oktober aber auf knapp ein Prozent gestiegen. Webbasierte Bedrohungen bleiben jedoch die am weitesten verbreitete Gefahr für Smartphone-Nutzer. So trafen 2012 fast 40 Prozent auf Phishing-Links oder schädliche Webseiten.

BYON wird zum Hype-Thema für Unternehmen

Unternehmen werden auch 2013 Schwierigkeiten damit haben, die richtige Balance von Kontrolle und Freiheit für ihre mobilen Arbeitnehmer zu finden. Das betrifft nicht nur die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz, sondern auch eigener Dienste. So erwartet Lookout, dass „Bring your own network“ (BYON) nächstes Jahr BYOD als Security-Hype-Thema ablöst. BYON bedeutet, dass Angestellte Cloud-Dienste für Consumer dafür nutzen, um sensible Unternehmensdaten zu speichern und sich oder anderen verfügbar zu machen. Die Herausforderung für IT-Admins besteht in einer zu strikten Regulierung, auf die Angestellte mit dem Suchen und Finden neuer Schlupflöcher reagieren könnten.

Smartphone-Spam kommt auf

Lookout hat zuletzt eine Reihe schädlicher Anwendungen wie ConnectSMS beobachtet, die aktiv Kontakte von infizierten Geräten gesammelt haben. Malware-Autoren könnten versuchen, diese Informationen an Spammer zu verkaufen. Für Lookout ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Spam-Mitteilungen verschickt werden, bei denen ein bekannter Kontakt als Urheber der Nachricht erscheint – wie es in der PC-Welt häufig vorkommt.

Premium-SMS-Betrug wächst weiter

2012 waren 72 Prozent aller von Lookout geblockten Bedrohungen Premium-SMS-Betrug. Lookout erwartet, dass diese Form mobiler Malware auch 2013 dominierend bleibt. Premium-SMS-Betrug bietet ansehnliche Gewinnmöglichkeiten und ist die technisch einfachste Monetarisierungsform, da sie bestehende Abrechnungsmodelle ausnutzt. Auch wenn Android 4.2 (Jelly Bean) einen verbesserten Schutz gegen SMS-Betrug bietet, bleibt dieses Problem virulent. Denn viele Geräte werden gar kein Update erhalten und Android 4.2 erst Ende 2013 einen signifikanten Marktanteil erreichen.

* Für die Gesamtzahl der Nutzer, die von 2012 bis 2013 auf Malware treffen, hat Lookout die Infektionswahrscheinlichkeit großer Märkte von Oktober 2012 genutzt, die auf die Android-Nutzer-Basis für 2012 und den Schätzungen für 2013 (Canalys-Daten) extrapoliert wurde. Lookout hat die Verkaufszahlen von 2012 und 2013 zusammmengefasst, um auf Basis zweijähriger Mobilfunkverträge eine genaue Anzahl der vorhandenen Geräte in den jeweiligen Märkten zu erhalten.

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Tel.: +49 89 211871-36
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