Information Security Forum Pressemeldung

„Transparenz eröffnet Chancen“

Ein Kommentar von Steve Durbin, Global Vice President des Information Security Forums, zu den Plänen des Bundesinnenministeriums für ein neues Cyber-Sicherheitsgesetz und einer Meldepflicht von Cyberangriffen für Unternehmen.

London / Großbritannien, 17.08.2012 – 

„Behörden, Organisation und Unternehmen tun sich schwer bei der gemeinsamen Bekämpfung von Cyberattacken. Während staatliche Einrichtungen mit gemeinsamen Cyber-Abwehrzentren erste Schritte in diese Richtung tun, sehen viele Unternehmen in einer gegenseitigen Transparenz ein Zeichen von Schwäche und ein Einfallstor für weitere Attacken.

Aus unserer Erfahrung und der Erfahrung unserer Mitglieder im ISF muss ich dem widersprechen: Unternehmen können Sicherheit im Cyberspace nicht durch Isolation erreichen. Sie bewegen sich in einer vernetzten Welt, in der gerade der gegenseitige Austausch Chancen eröffnet. Das gilt auch für Informationssicherheit und Risikomanagement. Transparenz macht stark und gibt Unternehmen die Chance, sich gegenseitig zu unterstützen und von Best-Practices zu profitieren.

Transparenz und verbindliche Regelungen sind sinnvoll, erhöhen sie doch den Druck auf alle Unternehmen, das Thema – auch vor ihren Kunden und Partnern – ernst zu nehmen. Sie müssen aber im Geschäftsalltag umsetzbar sein und dürfen nicht einzelne Akteure schwächen. Die Politik kann dazu beitragen, indem sie Gesetze und Regelungen vereinfacht, harmonisiert und auf überstaatlicher Ebene durchsetzt. Denn der Cyberspace ist international.“

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