Pressemeldung

Air Baltic Aktionäre beschließen Prozess gegen ehemaligen CEO Bertolt Flick

Riga, 28.03.2012 – 

In der heutigen Aktionärsversammlung der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic wurde der Beschluss getroffen, die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Air Baltic-Vorstandsmitglied Bertolt Flick zu suchen. Der frühere Geschäftsführer von Air Baltic soll in Übereinstimmung mit Artikel 172 des lettischen Wirtschaftsgesetzes für Schäden an der Fluglinie haften. Die Entscheidung gerichtlich gegen Bertolt Flick vorzugehen, war der einzige Tagesordnungspunkt der heutigen Hauptversammlung.

Wie bereits angekündigt, hat Air Baltic sein Restrukturierungsprogramm Air Baltic ReShape initiiert, um Optimierungen von fast einer halben Milliarde Euro in den nächsten fünf Jahren zu erreichen und die Airline bis 2014 wieder in die Gewinnzone zurückzubringen.

In dieser Woche startete Air Baltic in die Sommersaison und erhöhte die Flugfrequenz innerhalb ihres Netzwerks in Europa, dem Mittleren Osten, Russland und der GUS. Von der Wiederaufnahme in das Streckennetz von beliebten Ferienzielen am Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und Kaspischen Meer profitieren vor allem Sommerurlauber. Von ihrem Heimatflughafen Riga bedient Air Baltic über 60 Destinationen. Über das Drehkreuz Riga erhalten Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bequem Anschluss zum Streckennetz von Air Baltic in Europa, der GUS, dem Nahen Osten und Zentralasien, darunter viele Ziele in Skandinavien und Russland.