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Ancestry.de Pressemeldung

Ancestry.de präsentiert die größte Online-Sammlung historischer deutscher Soldatenunterlagen

Erstmals gesammelt im Internet: Verlustlisten von 1914-1918

München, 10.11.2011 – 

Nun ist die Trefferquote bei der Ahnen- und Familienforschung im Internet noch größer: Ancestry.de (www.ancestry.de) stellt zum 93. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs erstmals gesammelt rund 8 Millionen Datensätze aus Verlustlisten der Deutschen Armeen und der Deutschen Kaiserlichen Marine im Internet zur Recherche zur Verfügung. Möglich gemacht wird die Online-Veröffentlichung durch Kooperationen mit dem Ministerium des Inneren und dem Bundesverteidigungsministerium: Die Originalbestände der einzelnen Sammlungen stammen aus dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Potsdam, der Deutschen Dienststelle (WASt) in Berlin, dem Militärarchiv in Freiburg sowie der Bibliothek der Marineschule Mürwik.

Das Ahnen- und Familienforschungsportal Ancestry.de ergänzt mit den neu veröffentlichten Daten seine umfangreiche Online-Sammlung historischer Dokumente rund um den ersten Weltkrieg – die größte ihrer Art überhaupt. Zu finden sind dort wertvolle Informationen und Anhaltspunkte, die bei der Suche nach Details zu den eigenen Vorfahren entscheidend weiterhelfen können.

Recherchieren nach Vorfahren: Am PC statt am Aktenregal

Wer auf der Suche zu Informationen über seine Vorfahren ist, sowie Lücken im eigenen Stammbaum schließen und mehr zu den damaligen Lebensumständen und geschichtlichem Hintergrund erfahren möchte, hat dazu auf Ancestry.de die wichtigsten historischen Dokumente in Form digitalisierter und indexierter Datenbanken an einem Ort im Internet parat. Neben den jetzt veröffentlichten Verlustlisten stehen hier bereits die Bayerischen Kriegsstammrollen (ca. 8,3 Millionen Namen), die militärischen Wochen- und Verordnungsblätter sowie Geschichten militärischer Einheiten (ca. 4,5 Millionen Namen) online zur Recherche zur Verfügung. Gesammelt stellen diese Bestände eine wahre Schatztruhe für Ahnen- und Familienforscher sowie für Geschichtsinteressierte dar und können auf Ancestry.de per Mausklick durchsucht werden.

Vergessene Soldatengeschichten leben im Internet auf

Vor der teils mehrjährigen Digitalisierungsarbeit durch Ancestry.de war eine Recherche in den oft fragilen Dokumenten in Archiven, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen meist sehr zeitaufwändig oder überhaupt nicht möglich. Ancestry.de macht die zu den einzelnen Soldaten und ihren Familien erfassten Daten erstmals einfach für die Nachwelt zugänglich. Der hohe Organisationsgrad des Militärs stellt dabei sicher, dass zahlreiche Details erfasst wurden, die heute als wichtige Elemente in der Familienforschung gelten. So kommt bei der Recherche eine Fülle an Details ans Licht: Neben Angaben zu Namen, Beruf, Geburtsdatum und -ort der Soldaten bieten Dokumente auch Details zu Wohnort und Beruf der Eltern sowie ggf. zur Ehefrau, zu Namen und Geburtsdaten der Kinder, zum Werdegang und den Todesdaten der Soldaten – alles Informationen, die zuvor in dieser Ausführlichkeit nicht an einer Stelle und innerhalb kürzester Zeit recherchiert werden konnten. Auch zahlreiche prominente Namen sind in den Unterlagen zu finden: So ist zum Beispiel nachzulesen, dass Quelle-Gründer Gustav Schickedanz den „höheren Stäben“ der bayerischen Armee angehörte; auch die Daten zu dem Dichter und Arzt Gottfried Benn, der im Ersten Weltkrieg Militärarzt war, sowie dem deutschen Jagdflieger Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen, "der rote Baron" genannt, sind nachrecherchierbar.

Aus dem Archiv ins World Wide Web

Nikolai Donitzky, Leiter Management Partnerschaften bei Ancestry.de, freut sich über die Veröffentlichung der Verlustlisten: „Für Familienforscher sind diese Informationen in den historischen Unterlagen rund um den Ersten Weltkrieg von unschätzbarem Wert, da hier ein Großteil der damaligen Bevölkerung namentlich erfasst wurde – mit der Exaktheit, die vom Militär zu erwarten ist. Nirgends sonst findet sich eine solche Fülle an detaillierten Beschreibungen und Hinweisen.“

Dazu Dr. Gabriele Bosch, Leiterin der Bibliothek des MGFA: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie mühsam es sein kann, nach personenbezogenen Informationen in historischen Dokumenten zu suchen. Vor allem Ahnen- und Familienforscher nutzen unsere Bestände an Ranglisten und Regimentsgeschichten, um Informationen über Soldaten zu erhalten und die Militärzeit bestimmter Familienangehöriger zu dokumentieren. Die Digitalisierung durch Ancestry.de erleichtert eine systematische Suche nun um ein Vielfaches.“

Hauke Schröder, Leiter der Bibliothek der Marineschule in Mürwik, ergänzt: „Wir erhalten regelmäßig Anfragen von Besuchern, die etwas über Marineangehörige, mit denen sie verwandtschaftlich in Beziehung stehen, in Erfahren bringen wollen. Gerade die Recherche in den zahlreichen Rang- und anderen Personenlisten sowie in den so genannten "Crew-Büchern" war vor der Digitalisierung immer sehr arbeits- und zeitaufwändig.“

Das globale Webseiten-Netzwerk Ancestry stellt bereits mehr als sieben Milliarden internationale familienhistorische Aufzeichnungen zur Recherche bereit, davon allein 45 Millionen deutsche Einträge in Auswanderungs- und Volkszählungslisten, historischen Adress- und Telefonbüchern, Einwanderungslisten und vielen weiteren Archivbeständen. Zudem können persönliche Familienstammbäume online erstellt, mit den recherchierten Daten verknüpft und für Verwandte und Freunde weltweit zugänglich gemacht werden. Weltweit wurden auf Ancestry über 28 Millionen Familienstammbäume mit mehr als 2,8 Milliarden Profilen erstellt. Somit ist Ancestry die weltweit größte Online-Plattform zur Ahnen- und Familienforschung.

So funktioniert die Recherche:

Unter www.ancestry.de/deutsche-militaergeschichte können die Datenbanken nach Namen, Geburtsdatum, Ort oder beliebigen Stichwörtern durchsucht werden. Nach erfolgreicher Recherche gibt es die Möglichkeit, die entsprechenden Scans der Dokumente abzuspeichern (direkt im Stammbaum des persönlichen Ancestry-Kontos) oder auszudrucken.

Vom 11. bis 13. November 2011 ist die Recherche in den Dokumenten der Deutschen Militärgeschichte (insgesamt 8 Datenbanken) kostenfrei. Im Anschluss haben Mitglieder im Rahmen einer „Deutschland Premium Mitgliedschaft“ (Halbjahresbeitrag von 29,95 €) Zugriff auf alle historischen Aufzeichnungen aus Deutschland, die auf Ancestry.de. zur Verfügung stehen. Die Erstellung von Familienstammbäumen ist auf Ancestry.de uneingeschränkt kostenfrei.

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Das Bildmaterial finden Sie im Internet in hoher Auflösung unter: http://www.www.schwartzpr.de/de/newsroom/pressemeldung.php?we_objectID=1132&kunde=143

Über Ancestry.de

Ancestry.de ging im November 2006 online und ist Teil des globalen Ancestry-Webseitennetzwerkes (vollständig im Besitz von Ancestry.com Operations Inc.). Die Website bietet Zugriff auf über sieben Milliarden historische Aufzeichnungen. Bis dato wurden auf Ancestry 26 Millionen Familienstammbäume mit 2,6 Milliarden Namen erstellt und 65 Millionen Fotos und Geschichten hochgeladen. (Juli 2011)

Zum globalen Ancestry-Netzwerk zählen: www.ancestry.de in Deutschland, www.ancestry.it in Italien, www.ancestry.fr in Frankreich, www.ancestry.se in Schweden, www.anestry.co.uk in Großbritannien, www.ancestry.ca in Kanada, www.ancestry.com.au in Australien, www.ancestry.com in den USA und www.jiapu.com in China.

Pressekontakt Ancestry.de

Ancestry.com Deutschland GmbH
Damenstiftstr. 7
D-80331 München

Dietmar im Spring
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Tel.: +49 89 24 26 89 6 12
E-Mail: dimspring@ancestry.de

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